R. H. Charles

R. H. Charles


Robert Henry (R.H.) Charles (1855-1931) war ein irischer Bibelwissenschaftler und Theologe. Er ist insbesondere bekannt für die englischen Übersetzungen apokryphischer und pseudografischer Werke sowie für Veröffentlichungen wie die Jubiläen (1895), das Buch Henoch (1906) und die Testamente der Zwölf Patriarchen (1908), die waren weit verbreitet. Er schrieb Artikel in der British Encyclopedia von 1911, die den Initialen "R. H. C. S." zugeschrieben wurden. Er wurde am 6. August 1855 in Cookstown, Tyrone, geboren und an der Belfast Academy, dem King's College in Belfast und dem Trinity College in Dublin mit Zeiträumen in Deutschland und der Schweiz ausgebildet. Er promovierte und wurde Professor für biblisches Griechisch am Trinity College. Er wurde auch 1919 Erzdiakon von Westminster und diente bis zu seinem Tod im Jahr 1931. Er ist in der Westminster Abbey begraben.